25.04.2012 BUND reicht Klage gegen "Eierfabrik" ein
Fröndenberg - Nachdem die Erweiterung des Legehennenbetriebs der Ruhrtaler Frisch-Ei GmbH vom Kreis Unna genehmigt wurde, hat der BUND nun Klage eingereicht.
Der Betrieb, zur Zeit gemischt als Boden- bzw. Käfighaltung geführt, soll um 19.600 Tiere auf 59.400 Legehennen erweitert werden. Der BUND hält die Genehmigung in mehrfacher Hinsicht für fehlerhaft.
11.03.2012 1 Jahr Fukushima und kein Ende ... ?
Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Fukushima haben rund 50000 Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert.
In Gronau waren es etwa 4000 Demonstranten, die an einem 5 km langen Protestmarsch durch die Stadt hin zur Urananreicherungsanlage (UAA) teilnahmen. Darunter waren auch 14 Personen der Anti-Atom-Bewegung aus dem Kreis Unna, die mit dem Zug angereist waren. Wie bei den Demos im letzten Jahr, wurden auch auf dieser Fahrt wieder zahlreiche Papier-Kraniche gefaltet.
Die Demonstranten forderten die sofortige Stilllegung der Anlage. Das von Firma Urenco in Gronau angereicherte Uranhexafluorid wird für die Produktion von Brennelementen benötigt. 97 Prozent der Produktion der UAA gehen ins Ausland.
04.03.2012 Naturkundlicher Spaziergang in Bönen-Lenningsen
Der Lünerner Mühlenbach und die renaturierte Seseke waren die Ziele des Spaziergangs, zu dem die Kreisgruppe Unna eingeladen hatte.
Heinz-Georg Beyer, Gewässerexperte der Kreisgruppe, erläuterte den Zustand der beiden Gewässer und die Maßnahmen, die hier in den vergangen Jahren im Rahmen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) vorgenommen worden sind. Zusammen mit anderen Kooperationspartnern hat die Kreisgruppe die Maßnahmen begleitet.
Aber auch die umstrittene Asphaltierung der naturnahen Bahntrasse von Unna über Lenningsen bis Welver war ein Thema. Der BUND hatte sich in der Diskussion um den Ausbau zu einem "interkommunalen Radweg" für den Erhalt der wassergebunden Decke ausgesprochen.
Anschließend ging es zur Jahreshauptversammlung. Bei Kaffee und Kuchen im "Hippen- und Surgenstall" des Alten Bahnhofs Lenningsen wurde auf das Engagement des vergangen Jahres zurück geblickt.
22.01.2012 Für eine Neuausrichtung der Agrarpolitik
23.000 Menschen sind gestern nach Berlin gekommen, um für eine gesündere und gerechtere Landwirtschaft zu demonstrieren. "Bauernhöfe statt Agrarindustrie" lautete das Motto, das die Demonstranten aus dem gesamten Bundesgebiet zum Kanzleramt trug.
Immer neue Meldungen zum Einsatz von Antibiotika und Gentechnik sowie tierquälerischen Haltungsbedingungen in den Agrarfabriken der Nation heizen die Diskussion an. Um die Überschussproduktion zu Dumpingpreisen zu beenden, bedarf es sowohl einer Änderung der Agrarpolitik wie auch einer Veränderung des Konsumverhaltens.
12.01.2012 Jetzt auf Bio umsteigen - Agrarfabriken meiden
Zum Schutz vor antibiotikaresistenten Keimen rät der BUND auf Produkte aus industrieller Massentierhaltung zu verzichten. Am besten man steigt auf Bioprodukte um. Eine Alternative bietet NEULAND, hier steht die tiergerechte Haltungsform im Vordergrund.
Qualvolle Haltungsbedingungen sowie die Auswirkungen der ungefilterten Abluft auf Mensch und Natur sprechen ebenfalls gegen derartige Tierfabriken. In den Amtsblättern des Kreises Unna wurden im letzten Jahr 5 Bauanträge veröffentlicht: in Billmerich, Hemmerde, Fröndenberg, Kessebüren und Werne.
16.10.2011 BUND macht Ökologiestation zur Reeperbahn
Erstmalig präsentierte sich die Kreisgruppe Unna am 15.10.2011 mit einem Stand auf dem Tag des Apfels an der Ökologiestation in Bergkamen-Heil.
Wie die berühmte Reeperbahn in Hamburg, die ihren Namen von Taumachern und Seilern hat, zog die BUND-Seilerei um Edwin Illian viele Interessierte an. Hier ging es jedoch ausschließlich um die Verarbeitung von Hanf, einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Während die Kinder Springseile drehten, hatten die Eltern die Möglichkeit, sich über die Arbeit des BUND zu informieren.
17.04.2011 BUND vor Ort bei den Dinos in Bergkamen
Die Kreisgruppe Unna nutzte das schöne Wetter am Sonntag, um mit einem Aktionsstand am Romberger Wald in Overberge über den geplanten Dino-Freizeitpark zu informieren.
Die Naturschützer sprachen an diesem Tag Spaziergänger und Radfahrer am geplanten Standort des Dino-Freizeitparks an. Vor Ort wurden Auskunft zu den gesetzlich geschützten Biotopen und Landschaftbestandteilen, sowie den vom Aussterben bedrohten Tieren in dem Gebiet gegeben.
15.03.2011 Menschenkette gegen Atomenergie
Eine 45 km lange Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart bildeten 60.000 Menschen, darunter auch Mitglieder des BUND aus dem Kreis Unna.
Atomkraftgegner meets Stuttgart 21 könnte das Motto auch gelautet haben. Man sah viele Gemeinsamkeiten, redete miteinander und tauschte sich zur bevorstehenden Landtagswahl in Baden-Württemberg aus.
26.02.2011 Vorstandsteam neu gewählt
Am Sonntag trafen sich die Mitglieder der Kreisgruppe zur Jahreshauptversammlung. Die Aktiven konnten über zahlreiche Themen aus der Arbeit vor Ort berichten und die enge Verzahnung mit der Verbandsarbeit auf Landes- und Bundesebene.
Wie üblich in den letzten Jahren, war auch diesmal wieder ein kleines Vorprogramm dabei.
24.01.2011 Wir haben es satt – Demonstration in Berlin
22.000 Menschen haben am Samstag in Berlin für eine Agrarreform demonstriert. Anlässlich der Agrarmesse "grüne Woche" hatte der BUND mit zahlreichen anderen Verbänden die Kundgebung organisiert. Mitglieder der BUND-Kreisgruppe Unna haben sich ebenfalls an der Demo beteiligt.
12.12.2010 NiX rein -- NiX raus! Atommüll-Lager in der Zange
Etwa 700 Teilnehmer waren zur Anti-Atmo-Demo nach Ahaus gekommen, darunter auch BUND-Aktive aus Unna und Schwerte.
Auch wenn der Protest im Vorfeld zu einem vorläfigen Stopp des geplantes Castor-Transports ins russische Majak geführt hat, sollte die Aktion ein Zeichen setzen. Im Falle eines Castor-Transportes ist mit massivem Widerstand zu rechnen.
Die Initiatoren von kein-castor-nach-Ahaus.de betonten noch einmal mehr, dass ihr Interesse darin besteht, keinen Atommüll in Ahaus zu lagern. Ein Abtransport der aus der ehemaligen DDR-Atomanlage im sächsischen Rossendorf stammenden Reste nach Russland wolle man aber nicht zulassen. Eine Verlagerung der Probleme in die unsichere Verhältnisse des versäuchten Gebietes von Majak gemäß dem Sankt-Florian-Prinzip könne man nicht unterstützen.
Aktuell forcieren sich die Aktionen der Atomkraftgegner auf den Castor-Transport nach Lubmin. Daher fanden sich am Samstag etwa 3600 Demonstranten in Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern ein.
21.11.2010 BDV zeigt sich kämpferisch
Zufrieden zeigte man sich mit den Ergebnis der diesjährige Bundesdelegiertenversammlung, die heute in Bad Hersfeld endete.
Bereits zu Beginn am Freitag machte der wiedergewählte Bundesvorsitzende Prof. Dr. Hubert Weiger deutlich, daß die Anti-Atom-Bewegung zur Zeit eine neue Renaissance erlebt und der BUND die Proteste in den nächsten Monaten weiter forcieren wird.
Mit Frank Weissenberg aus Schwerte war auch ein Mitglied der Kreisgruppe Unna unter den zehn Delegierten aus NRW vertreten. Mehr zur BDV...
07.06.2010 Europäischer Gerichtshof verhandelt über Kohlekraftwerk Lünen
Der BUND NRW hat am 16. Juni 2008 Klage vor dem Oberverwaltungsgericht (OVG) gegen die Genehmigung des Trianelkraftwerkes in Lünen eingereicht.
In der mündlichen Verhandlung am 05.03.2009 haben die Richter vom OVG NRW die Rechtswidrigkeit der Genehmigung festgestellt. Doch gestattet das nationale Prozessrecht laut dem OVG dem BUND NRW diese Klage nicht.
Das OVG sieht jedoch ebenso wie der BUND NRW hierin einen Widerspruch zu höherrangingen Vorgaben des Europäischen Gemeinschaftsrechts. Am 10. Juni 2010 findet nun die mündliche Verhandlung vor dem EuGH statt.
18.04.2010 BUND NRW fit für die Zukunft
Auf der heutigen Landesdelegiertenversammlung des BUND NRW wurde nicht nur der Vorstand um den alten und neuen Vorsitzenden Paul Kröfges gewählt. Auch wurde die Satzung zugunsten einer zeitgemäßen Kreis- und Ortsgruppenstruktur geändert.
Die neue Satzungsregelung, die auf eine Initiative des BUND Schwerte zurück geht, soll den organisatorischen Aufwand, insbesondere für kleinere Gruppen, verringern. Damit will der BUND sich fit machen für ein zukunftsfähiges und starkes ehrenamtliches Engagement
Unterstützt werden diese Bemühungen durch Angebote des Bundesverbandes. Für die aktiven BUND-Gruppen gibt auf den BUNDintern-Seiten im Web zahlreiche organisatorische Hilfestellungen. U.a. wird es ab Mai eine Präsentationsplattform für Projekte der vorort tätigen Gruppen geben, die auch öffentlich zugänglich sein wird. Schauen Sie dann doch einfach mal auf den Web-Seiten unseres Bundesverbandes vorbei.












