Bereits im Jahr 1994 erschien in der Lokalpresse ein bemerkenswerter Artikel mit dem Titel
„Dreiflügelfrucht“ und Efeu: Begrünung für Unnas Häuser.
Darin wurde ein visionäres Projekt vorgestellt, das sich der Verschönerung und ökologischen Aufwertung unserer Stadt widmete.
Der Arbeitskreis Stadt- und Hausbegrünung hatte sich damals zum Ziel gesetzt, Unnas Straßen systematisch zu durchstreifen – auf der Suche nach grauen, trostlosen Fassaden, die sich für eine Begrünung eignen. „Wir werden durch Unnas Straßen gehen und nach hässlichen Wänden und Gebäuden suchen, die sich für eine Begrünung eignen“, hieß es damals voller Tatendrang.
Besonders ins Auge gefasst wurden prominente Orte wie die Sparkasse, das Königsborner Tor, der real-Kauf und die alte Standortverwaltung. Diese Gebäude hätten nicht nur optisch gewonnen, sondern auch einen Beitrag zum Stadtklima leisten können.
Doch heute – über drei Jahrzehnte später – muss man ernüchtert feststellen: Es ist leider nichts passiert. Im Gegenteil: Das Grün in der Stadt ist weniger geworden. Dabei war das Thema Stadtbegrünung noch nie so wichtig wie in Zeiten des Klimawandels. Begrünte Fassaden und Dächer können Hitzeinseln mildern, die Luftqualität verbessern und das Stadtbild lebendiger gestalten.
Es ist Zeit, die Idee von damals wieder aufzugreifen. Die Vision lebt – und sie verdient eine neue Chance.
Hier ein Link zu einem Video, dass sich diesem Thema widmet und zeigt, wie der aktuelle Stand ist und wie Unna in Zukunft aussehen könnte:
Unna grünt auf!